Ratgeber · 5 Minuten

Unfall-Checkliste: Was jetzt zu tun ist

Zuerst zählt die Sicherheit. Danach hilft eine ruhige, vollständige Dokumentation, damit der Fahrzeugzustand und der Unfall später nachvollzogen werden können.

Verfasst und fachlich verantwortet von Bastian Brückers, Dipl.-Ing. (FH) Fahrzeugtechnik · Veröffentlicht und aktualisiert am 30. August 2026

1. Unfallstelle sichern und helfen

2. Überblicksfotos aufnehmen

Fotografieren Sie zuerst die Gesamtsituation aus mehreren Richtungen. Dazu gehören Fahrbahn, Fahrzeugpositionen, Beschilderung, Spuren und Umgebung. Verändern Sie die Situation nur, soweit Sicherheit und Verkehrsfluss es erfordern.

3. Schäden im Detail dokumentieren

4. Daten austauschen

Notieren oder fotografieren Sie Namen, Kontaktdaten, Kennzeichen und Versicherungsangaben der Beteiligten. Halten Sie außerdem Datum, Uhrzeit, Ort und mögliche Zeugen fest.

5. Keine technische Bewertung am Unfallort versprechen

Äußerlich kleine Spuren sagen noch nicht zuverlässig, welche Bauteile betroffen sind. Treffen Sie deshalb keine technischen Zusagen über Schadenhöhe oder Reparaturumfang, bevor das Fahrzeug untersucht wurde.

6. Zustand vor der Reparatur sichern

Lassen Sie den Fahrzeugschaden möglichst vor Beginn der Reparatur technisch dokumentieren. In einem kurzen Erstgespräch lässt sich klären, ob ein vollständiges Unfallgutachten oder eine andere Form der Dokumentation angemessen ist.

Zum Erstgespräch bereithalten: Zulassungsbescheinigung Teil I, Kilometerstand, Unfalldatum, Fahrzeugstandort, bekannte Vorschäden sowie vorhandene Fotos oder eine Schadennummer.

Technische und rechtliche Fragen trennen

Ein Kfz-Sachverständiger dokumentiert und bewertet den Fahrzeugschaden technisch. Fragen zu Haftung, Anspruchsdurchsetzung oder rechtlichen Fristen gehören zu einer entsprechend qualifizierten Rechtsberatung.

Schaden kurz einordnen lassen

Sie können Fotos und Eckdaten bereithalten und den nächsten technischen Schritt persönlich besprechen.

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